Die (etwas andere) Geschichte unseres Hauses
Das Wirtshaus Sonne gibt es schon so lange, dass sich niemand mehr genau erinnern kann, wann es eigentlich gegründet wurde. Die einen sagen, es wäre im letzten Jahrhundert gewesen. Andere behaupten, es hätte schon zur Steinzeit eine Brotzeitkarte gegeben – nur war der Service damals etwas… steiniger.
Fest steht: Die Sonne war schon immer der Platz in Untermagerbein, an dem man zusammenkam – ob zum Ratschen, zum Feiern oder einfach, um dem Alltag kurz zu entfliehen. Früher saßen hier die Bauern beim Frühschoppen, die Handwerker beim Feierabendbier und die Dorfjugend beim heimlichen ersten Radler. Und manchmal saßen sogar alle gleichzeitig da – das nennt man dann „Sonne-Stimmung“.


















Als schließlich Gerhard Schreitmüller das Zepter übernahm, bekam das Haus neuen Schwung. Immerhin ist er Metzgermeister, Jäger und Multitalent – also ungefähr das, was in der Gastronomie einem Schweizer Taschenmesser entspricht. Nur dass er statt Korkenzieher und Schraubendreher eher Wurstwaren, Wildbret und gute Laune dabei hat.
Unter seiner Führung lebt die Sonne weiter als das, was sie schon immer war:
Ein Ort, an dem man lacht, gut isst, sich trifft und nie so genau weiß, ob man nur auf ein Bier kommt – oder auf drei.
Kurz gesagt:
Die Sonne hat Geschichte. Und sie schreibt täglich neue.